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SGTK - Geschichte - Arbeitsgebiete - Atombrennstoffe

Atombrennstoffe

Atomenergie war in den 50er Jahren der Hoffnungsträger für die Energieversorgung. Auch in der Schweiz suchte man intensiv nach Gesteinen, die allenfalls Minerale für die Aufbereitung als Atombrennstoffe enthalten könnten (z.B. Uraninit, Pechplende etc.). Ein Arbeitsausschuss der SGTK kümmerte sich um die Untersuchungen. In den Alpen wurden über 780 km Stollen untersucht, grosse Oberflächenareale übersichtsmässig kartiert und Teilgebiete im Detail radiometrisch vermessen. Ausserdem wurden tausende von Proben analysiert. Die Resultate sind in insgesamt 6 Bänden der «Geotechnischen Serie» und 15 «kleineren Mitteilungen» zusammengefasst. Im Beitrag nr. 77 aus der «Geotechnischen Serie» ist zudem eine Übersichtskarte 1:500'000 der Radioaktivitätsmessungen, radiometrischen Anomalien und Uranvorkommen in den Schweizer Alpen enthalten.
Heutzutage werden die Risiken der Atomenergie beträchtlich höher eingeschätzt und grosse Teile der Bevölkerung stehen einer weiteren Nutzung kritisch gegenüber. Die Arbeiten des Arbeitsausschuss für Atombrennstoffe kamen Ende der 80er Jahre zum erliegen.

Wichtige Publikationen der SGTK zum Thema Atombrennstoffe:

  • GS 42 (1967): Die Uranvererzungen bei Isérables (Wallis). Th. Hügi, F. de Quervain & E. Rickenbach
  • GS 43 (1967) Die Uranvererzungen am Südrand des Aarmassivs bei Naters (Kt. Wallis, Schweiz). T. Labhart