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SGTK - Geschichte - Arbeitsgebiete - Erzlagerstätten

Erzlagerstätten

In der Schweiz gehen Bergbauversuche bis etwa 3500 Jahre zurück, wichtigere Berbbauepochen sind aus dem 14./15. Jahrhundert und aus dem 16./17. Jahrhundert vor allem aus der Region Wallis und Graubünden dokumentiert. Ebenfalls eine Epoche mit mit intensivem Bergbau ist aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts, vor allem aber während der beiden Weltkriege und während der Krisenzeiten der dreissiger Jahre, wurde in der Schweiz sowohl von privater Seite her wie auch durch den Bund intensiv auf Vererzungen prospektiert (untersucht).

Dabei wurden auch bereits bekannte Vorkommen neu untersucht.Schon früh war jedoch den Experten klar, dass die Schweiz nicht über grössere, wirtschaftlich abbaubare Erzvorkommen verfügt. Dennoch wurden an vielen Orten Erze solange abgebaut, als es teurer war, sie aus dem Ausland zu importieren. Nachdem sich die Rohstoffverknappung nach dem zweiten Weltkrieg entschärfte, hielten nur noch wenige einheimische Produzenten mineralischer Rohstoffe ihren Betrieb aufrecht. Die letzten beiden Eisenbergwerke (Gonzen und Herznach) wurden in den 60er Jahren geschlossen. Bereits in den Statuten von 1900 wurde festgehalten, dass eine zentralen Aufgabe der SGTK die Inventarisierung und Untersuchung schweizerischer Erzvorkommen sei.

Zahlreiche Publikationen über Erzvorkommen sowohl aus lagerstättenkundlicher wie auch aus historischer Sicht sind in der Folge entstanden. Zwei wichtige Standardwerke – «Texte explicatif de la carte des gisements des matières premières minérales de la Suisse» und«Fundstellen mineralischer Rohstoffe in der Schweiz» wurden 1920 resp. 1953 von der SGTK herausgegeben. In jüngerer Zeit ist auch ein elektronisches Inventar der mineralischen Rohstoffvorkommen im Aufbau begriffen, dessen Kernstück eine offene Datenbankstruktur bildet (Link auf Inventar ??). Daraus werden periodisch Übersichtskarten der Vorkommen mineralischer Rohstoffe der Schweiz publiziert. Bisher erschienen sind die Blätter Tessin–Uri und Wallis– Berner Oberland.

Besonderes ausführlich wurden die Eisen- und Manganvorkommen behandelt. Verschiedene Zweige der rohstoffverarbeitenden Industrie haben sich in Fachgruppen, Gesellschaften und Dachverbänden organisiert. Es existieren auch zahlreiche nationale, kantonale und kommunale Institutionen, Archive, Bibliotheken, Museen, Gesellschaften und Vereine, welche sich in verschiedener Form den wissenschaftlichen, historischen und dokumentarischen Aspekten dieser Rohstoffgruppe widmen.

Die bergwirtschaftlichen Aspekte der Arbeiten während der beiden Weltkriege durch das «Büro für Bergbau» sind in zwei Berichten ausführlich beschrieben. Sie sind heute bei der SGTK und bei der Schweizerischen Geologischen Dokumentationsstelle (SGD) einsehbar.

 

 


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