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SGTK - Geschichte - Arbeitsgebiete - Tonlager

Tonlager

Ton ist einer der ältesten vom Menschen verwendeten Rohstoffe. Jahrtausendealte rituelle Figuren und Gefässkeramik zeugen von der Handwerkskunst, die sich in den Anfägen der Zvilisation entwickelte. Backsteine wurden bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. zum Häuserbau benutzt (Mohenjo-Daro (2300–1700 v. Chr.) war beispielsweise eine riesige Stadt im Industal, deren Gebäude vorwiegend aus Backsteinen bestand). Ton als Rohstoff hat bis heute nichts von seiner Wichtigkeit eingebüsst.
Im Jahr 1900 beschloss die SGTK, alle Tonvorkommen in der Schweiz (ca. 500) geologisch zu untersuchen. Entstehung, Ausdehnung, vertikale Gliederung und die technischen und betrieblichen Verhältnisse wurden genau beschrieben. Die Tonproben wurden nach den damaligen Methoden von der Materialprüfungsanstalt untersucht.
Es entstand ein voluminöser Band mit Karten und sämtlichen Resultaten der Untersuchungen.
In der Schweiz wurden seit Mitte des letzten Jahrhunderts Backsteine und Ziegel mit dampfgetriebenen Maschinen geformt und geschnitten. Ausserdem wurden neuartige Trocknungs- und Brenntechniken angewandt, was zu einer gewaltigen Produktionssteigerung führte. Von den rund 350 Ziegeleien am Anfang dieses Jahrhunderts sind heute noch 34 übriggeblieben. Diese Werke gehören heute jedoch zu den modernsten Europas.

Zusätzliche Themenbereiche wie etwa Untersuchungen, die das Verhalten des Tonmaterials für verschiedene Nutzungsarten erläuterten, wurden im Laufe der Zeit in die Geotechnische Serie aufgenommen. Diese Berichte widerspiegeln einerseits die Bestrebungen der Industrie, auch minderwertige Rohstoffvorkommen gewinnbringend zu verwerten und andererseits die Entwicklung der modernen Gesteinsanalytik, welche es gestattete, die Mineralbildungen während des Brennprozesses genauer zu studieren.
Einige Beispiele:
Peters, Mumenthaler & Jenni, 1972: Mineralogische und technologische Untersuchungen an Ziegeltonen aus der Molasse der NE-Schweiz (KM-57)

Peters & Jenni, 1973: Mineralogische untersuchungen über das Brennverhalten von Ziegeltonen. (GS-50)

Mumenthaler, 1979: Zusammensetzung und Verwertbarkeit von schweizerischen Kiesschlämmen im hydrothermalen Härtungsprozess.

Mumenthaler & Peters & Iberg, 1987: Kiesschlammverwertung, ein Beitrag zur Nutzbarmachung und Bewirtschaftung stark verlehmter Kiesvorkommen (GS-71)


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