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SGTK - Geschichte - Chronologie - Gründung der SGTK: 13. Mai 1899

Gründung der SGTK: 13. Mai 1899

Kohleheizungen, Dampflokomotiven und verschiedenste dampfgetriebene Maschinen waren die stählernen Kohlefresser des letzten Jahrhunderts. Der Rohstoffbedarf der Volkswirtschaften wuchs in den Zeiten der Industrialisierung enorm. Deshalb war die Verfügbarkeit von Kohle und Erzen die Voraussetzung für die explosive, wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Auch in der Schweiz wurde die Notwendigkeit einer systematischen Untersuchung der Bodenschätze erkannt.

Auf der Landesaustellung 1883 in Zürich und später dann 1896 in Genf stellte L. Duparc eine handgezeichnete Rohstoffkarte der Schweiz (1:100‘000) aus. Diese Darstellung der schweizerischen Rohstoffe (siehe Bild) stiess auf grosses Publikumsinteresse – die Notwendigkeit, eine Organisation zu schaffen, welche sich diesem Themenbereich annimmt, wurde erkannt.

Unabhängig voneinander reichten die Professoren Duparc/Schmidt und der Freiburger Staatsrat Bossy eine Motion an den Bundesrat ein. Sie forderte die Gründung einer Institution, welche die „genaue Kenntnis des Vorkommens, der Lagerungsverhältnisse und der chemisch-pysikalischen Eigenschaften der mineralischen Rohstoffe der Schweiz" erarbeitet.
Die geologische Kommission reichte daraufhin ein Programm zur Schaffung einer Geotechnischen Kommission ein. Drei Tage nach der Programmgenehmigung am 13. Mai 1899 erfolgte die Gründung der Schweizerischen Geotechnischen Kommission (SGTK).

Vorerst hatte sie den Status einer „Subkommission der Geologischen Kommission" bis sie 1909 eine unabhängige wissenschaftliche Einheit der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) wurde.