Stein und Wein
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Im Tessin wächst ein wunderbarer Merlot,
dem der Winzer
den Namen
«Tracce di Sassi» (Steinspuren)
gegeben hat. Warum wohl?
Weil die Arme schmerzen bei der Bewirtschaftung des steilen Rebberges?
Weil dort ausnehmend viele Urgesteine bis an die Oberfläche kommen?
Oder weil die Gesteine geschmackliche Spuren im Wein hinterlassen?

Ist ein Wein besser, wenn die Geologie direkt ins Terroir greift, wenn also die Gesteinsunterlage sehr hoch oder gar frei liegt?
Was genau ist Weinstein?
Und wie sieht er aus?
Was meint der Mineraloge dazu?
Fragen über Fragen!
Fragen aus dem Grenzbereich zwischen eindeutigen geologischen Zusammenhängen und Vermutungen, zwischen Gespürtem und Gelehrtem, zwischen Intuition und Beweis.
Fragen, auf die es interessante und bisweilen auch sehr vergnügliche Antworten geben könnte – falls unser Projekt erfolgreich gestartet wird… Erfahren Sie mehr auf diesen Seiten!
Es gibt Weine im Chablais, die auf Gipsgesteinen wachsen. Auch im Kanton Aargau existieren solche «Gipsweine».
Warum müffeln diese Weine nicht nach Gipswasser?